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Tag 7, Osch – Kasarman, 333km

Wir starten unweit der usbekischen Grenze vom südlichsten Punkt unserer Reise. Es geht ins absolute Nichts. Der Tag könnte gegensätzlicher kaum sein. Nachdem wir uns den halben Tag durch den Verkehr auf der neuen Seidenstraße kämpfen, verlassen wir am Mittag die Hauptroute und begeben uns durch steile Täler in Richtung Hinterland. Handyempfang? Nicht vorhanden. Den Nachmittag verbringen wir im Hochland zwischen Kasarman und Naryn.

Es ist einfach atemberaubend. Hinter jeder Ecke neue Gesteinsformationen und Farben. Eine unendliche Weite, hunderte Quadratmeter unbewohntes Land, wilde Flüsse und sanfte grüne Hügel. Bob Ross würde es lieben. Hinter dem Kara Ko Pass finden wir auf 2500m Höhe ein traumhaftes Plätzchen mit Blick. Life is good.