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Tag 5, Talas – Tash Kömür, 411km

Wir starten mit einem reichhaltigen Frühstücksbuffet in den Tag. Auch heute wird die Fahrt nicht kürzer. Für uns geht es weit nach Süden bis in die alte Industriestadt Tash Kömür. Es sind über 30 Grad und hinter der Frontscheibe des Buhanka gefühlte 50. Klima hat er eben nicht der Gute. Nach dem Mittag passierten wir den Toktogul See. Ausgetobt haben wir uns allerdings erst in der Zielstadt. Bekannt ist der Ort für den Kohleabbau und früher auch für Halbleiter und Silizium für die sowjetische Elektronikindustrie. Für uns gibt es hier eine Menge zu sehen. Brücken, Denkmäler und Kraftwerke zum Bestaunen und Entdecken. Dazu noch ein Schlafplatz am wunderschönen Naryn River inklusive Campfire. Herrlich.

PS: neuestes Buhanka Feature: ab und zu hupt er von alleine 😂

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Tag 4, Ak-Kol – Talas, 425km

Der erste große Ritt steht heut an. Frühstück haben wir aufgrund des Regens am Ak-Kol ins Kölömeren Tal verschoben. Was für eine Szenerie! Circa 400 km stehen heute an. Aufgrund der teils schwierigen Verkehrsinfrastruktur braucht man dafür auch mal gute 10 Stunden. Kleiner Test für die nächsten Tage. Nach dem Mittag erreichten wir im Nebel den Otmok Pass auf 3326m. Weiter ging es für uns in die Region Talas bis zur kasachischen Grenze. Auf der Staumauer der Kirov Talsperre, thront ein riesiger Betonkopf mit dem Abbild Lenins, welcher etwa die Höhe eines fünfstöckigen Gebäudes hat und eines der größten Denkmäler seiner Art weltweit ist. Wir sind durchaus beeindruckt. Unser Ziel liegt heute in Talas. Die erste Unterkunft auf unserer Tour ist gefühlt ein altes Wohnzimmer samt langer Tafel. Gespeist haben wir gleich nebenan wie die Fürsten. Kann man so machen.

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Tag 3, Susamyr – Ak-Kol See, 172km

Herrlich. Die erste Nacht im Buhanka. Da kommt gleich wieder das Feeling unserer Kaukasustour vom letzten Jahr auf. Wir nutzten das Wetter für die erste Dusche und zum sortieren und einräumen des Buhankas. Durch das wunderschöne Kölömeren Tal ging es in die alte Bergbau Stadt Min Kush. Bekannt geworden ist sie durch den Uranabbau, den die Sowjets in den Siebzigern hier vorangetrieben haben. Damals zählte sie zu den „geheimen Städten“, welche offiziell auf keiner Karte verzeichnet waren und durch Kontrollpunkte und Wachpersonal abgeriegelt wurden. Die Bewohner genossen eine deutlich bessere Versorgung mit Lebensmitteln und Gütern, wurden allerdings von der Außenwelt abgeschnitten. Selbst Familienbesuche waren teilweise verboten. Bereits in den Achtzigern, verkam der Ort jedoch und ist bis heute zu großen Teilen verlassen. Die radioaktive Gefahr ist hier dennoch präsenter denn je. Über 440.000t radioaktives Material wurden hier abgebaut und gelagert. Von dem so genannten „Moskau Zentralasiens“ ist außer ein paar alten Häusern und verseuchtem Boden nicht viel übrig geblieben. Den Rest beutet der chinesische Staat aus. Eine halbe Stunde von hier entfernt ist unser Tagesziel der Ak-Kol See. Bei angenehmen Temperaturen auf 1800m schlagen wir unser Lager am Ufer auf. Hier lässt es sich absolut aushalten.

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Tag 2, Bischkek – Susamyr, 235km

Good morning Folks. Das war eine wirklich kurze Nacht, denn wir sind euch nicht nur meilenweit, sondern auch ganze 4 Stunden voraus. Gute zwei Stunden Schlaf waren uns gegönnt. Wir schnappen uns ein Taxi in Richtung Innenstadt, um unseren Reisegefährten für die nächsten Wochen abzuholen und tadaaaa endlich wieder ein Kastenbrot für uns. Drücken wir die Daumen, dass der Buhanka im Rahmen seiner Möglichkeiten ein zuverlässiger Partner ist. Nachdem wir herzlichst empfangen wurden, versorgten wir uns mit den nötigsten Dingen für die nächsten Tage. In einem kleinen Lädchen sammeln wir noch unsere Permits für das Betreten der Grenzregionen ein und auf geht die wilde Reise Richtung Osten. Kurzes Sowjetsightseeing im Industriegebiet von Karabalta, bevor uns schon der erste Pass mit über 3685m erwartete. Nach kurzer Pause rollten wir ins Tal zu unserem Stellplatz in der Nähe von Susamyr. Reicht für Tag 1. Gelungener Start.

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Tag 1, Dresden – Istanbul/Bischkek

Dezent aufgeregt ging es heute endlich los. Nach dem Mittag brachen wir auf in Richtung Berlin. Von da aus startete am Abend unser Flieger in Richtung Istanbul. Nach einem längeren Sprint samt Guide der Fluggesellschaft haben wir den Anschlussflug nach Bischkek gerade so noch bekommen. Jetzt kann eigentlich nicht mehr viel schief gehen. Good Night.

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Polarsteps

So wie immer. Auch dieses Mal versuchen wir, euch teilhaben zu lassen. Soweit das Internet reicht. Wie das geht? Polarsteps laden, MachenJetzt folgen, fertig. Oder übers Web unter

www.polarsteps.com/machenjetzt

Danke bitte gern 🙂

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Starlink

Das Thema Mobilfunk und Handyempfang haben wir bereits angeschnitten. Abseits der großen Städte und Hauptverkehrsadern ist nicht allzu viel zu erwarten. Damit mit wir im Notfall handeln können und euch eventuell auch mal das ein oder andere Update geben können, setzen wir dieses Mal auf unser Starlink Mini. Man kann vom Kollegen Elon ja halten, was man möchte, aber das ist schon eine geile Erfindung. Hinstellen, Powerbank dran, online. Fertig. Erprobt haben wir es dieses Jahr bereits in verschiedenen osteuropäischen Ländern und nun soll es uns auch hier die Möglichkeit geben, uns mit der Welt zu verbinden. Offiziell ist es noch nicht in Kirgistan zugelassen, allerdings setzen wir auf die Erfahrung vieler Overlander, die dies bereits erfolgreich genutzt haben. Auch in den Jurtencamps des Tien-Shan-Gebirges kommt es wohl dauerhaft zum Einsatz. Schau mer mal.

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Buhanka 2.0

Yeah! Auch diesmal haben wir wieder ein kleines Wunder vollbracht. Es ist uns gelungen, auch in diesem Jahr einen Buhanka aufzutreiben. Wahrscheinlich noch ein bisschen spartanischer ausgestattet, eventuell wieder mit einigen Macken, sehr wahrscheinlich mit einer Menge Spaß. Das wird mal wieder Abenteuer vom allerfeinsten, aber welches Auto sollte besser dafür geeignet sein als dieser wunderschöne Brotkasten. Wir können es kaum erwarten.

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Planung

Das ist mal eine richtige Herausforderung. Google Maps kann man hier vollkommen in die Tonne hauen. Weder Routen noch Zeiten passen hier in irgendeiner Form zusammen. Hier müssen wir tatsächlich auf richtiges Kartenmaterial, Satellitenbilder und verschiedenste Apps in Kombination zurückgreifen. Außer auf den Hauptverkehrsstraßen ist Asphalt nicht zu erwarten. Da die Gebirgspässe erst im Juni so langsam schneefrei werden, sind auch die Holperpisten wahrscheinlich nicht im besten Zustand. Ein Großteil des Landes befindet sich über 3000m. Hier müssen wir viel viel Zeit einplanen und um einige Ganztagesfahrten werden wir nicht herumkommen. Wie wir uns fortbewegen? Das erfahrt ihr schon ganz bald.

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Kyrgyzstan

Kyrgyzstan! So. Das soll es dieses Jahr also werden. Auf ins Land der Nomaden, Jurten und der Gastfreundschaft. 90 % des Landes bestehen aus Gebirgen. Gerade einmal 7 Millionen Menschen leben auf einer Fläche, die in etwa halb so groß ist wie Deutschland. Verkehrsinfrastruktur? Fehlanzeige. Mobilfunk? Schwierig. Abenteuer? Absolut!

Am 19.6. soll es losgehen. Lasst uns gemeinsam die Daumen drücken.